5 Irrtümer über Coaching!!!

Sind Sie sicher, dass Sie wissen, was Coaching ist?

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Coaching ist bekannt und wird immer häufiger von Führungskräften, Mitarbeitern aber auch privat genutzt. Dennoch gibt es ein paar weit verbreitete Irrtümer über Coaching, die hier zu Recht gerückt werden sollen.

Braucht Coaching eine Aufwärmphase?

Denken Sie daran, dass sich Coach und Coachee bei der ersten Sitzung wie zwei wildfremde Menschen gegenüber sitzen. Daran ändern auch das bewusste Treffen mit dem Gegenüber und der Termin nichts. Um nicht nur Phrasen heraus zu sprudeln, sondern das zu sagen, weshalb der Coachee gekommen ist, muss die Atmosphäre gelockert werden. Das kann durch das Servieren von Kaffee oder Tee geschehen oder noch besser durch einen Spaziergang, der auch den Geist lockert.

Welches Handwerkszeug erhalte ich beim Coaching?

Viele Coachees warten darauf, ihr Handwerkszeug zu erhalten. Damit sind u. a. auch Tipps und Ratschläge gemeint, wie sie mit einem schwierigen Chef umgehen oder den Konflikt mit einem Mitarbeiter lösen.

Diese Hilfsmittel finden sich in Form von Büchern oder Tipps im Internet. Wer mit Coaching beginnt, hat in der Regel diese Tipps bereits gelesen, vielleicht auch für gut befunden, aber nicht umgesetzt.Coaching ist also gefragt, damit der Coachee anfängt Probleme anzugehen mit eigenen Ideen, die zu ihm passen und die für ihn anwendbar sind.

Muss der Coach Verständnis für die Situation des Coachees aufbringen?

Coaching ist kein Aussprechen oder Trost suchen bei Freunden. Beim Coaching ist es wichtig, dass der Coachee sich verstanden fühlt in seiner Rat- oder gar Hilflosigkeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Opferrolle, in der sich ein Coachee evtl. sieht oder die Schuldzuweisungen gebilligt werden.

Coaching kann für den Coachee unangenehm werden, wenn er nicht das hört, was er hören möchte, wenn er sich einmal überlegen soll, ob es nicht auch bei ihm an einer Portion Einfühlungsvermögen gefehlt hat, die Kritik des Kollegen vielleicht doch berechtigt war und wann er seine eigene Kritik endlich an den richtigen Adressaten richtet.

Stimmt das Vertrauensverhältnis beim Coaching, dann sind es diese direkten Fragen, die einen Coachee aufrütteln und er sein Handeln in Frage stellen und nach einer Lösung suchen kann.

Coaching geht nicht ans Eingemachte?

Bei bestimmten Haltungen oder Glaubenssätzen bei demselben Fehler, der immer wieder auftritt, helfen meist weder Einsicht noch gute Tipps.

Hier geht es um eine grundlegende oder tiefer gehende Veränderung und hier kommen auch die Emotionen ins Spiel. Veränderung hat etwas mit emotionalen Informationen zu tun, die wir gemacht haben, die uns prägen und unser Handeln oder Nicht-Handeln beeinflussen. Nur durch das Anknüpfen daran, können wir etwas wirkungsvoll verändern. Deshalb können beim Coaching auch Emotionen mit ins Spiel kommen, denn Coaching hat etwas mit Veränderung zu tun.

Coaching ist wie die Feuerwehr?

Viele Menschen und Unternehmen nutzen Coaching bei akuten Problemsituationen, in denen sie sich hilflos fühlen. Dann unterstützt ein Coach die lösungsorientierte Problembehandlung.

Doch Coaching ist auch sinnvoll, Mitarbeiter zu fördern, damit sie ihr volles Potential erreichen und nutzen können. Coaching kann ebenso präventiv eingesetzt werden oder als kontinuierliche Begleitung in einem taffen Berufsleben um alle Anforderungen ideal zu bewältigen.