Burnout – wenn die Motivation nicht mit dem Job übereinstimmt?

Was für Anforderungen haben Sie im Beruf? Was nagt an Ihrer Motivation? Wie wichtig die Motivation für unsere Arbeit ist, belegt nun auch eine Studie, die unlängst im Fachjournal „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht wurde.

Dabei geht es um implizite Beweggründe, um unsere verborgene Motivation. Durch die Befragung von 97 Teilnehmern zeigte sich, dass es im Grunde zwei verschiedene Motive gibt, die für den Arbeitsplatz und als Burnoutprävention wichtig sind.

Es gibt Menschen, denen es wichtig ist, Verantwortung für etwas oder für andere zu übernehmen. Anderen ist das Umfeld und die Beziehungen wichtig.

Werden diese versteckten Bedürfnisse nicht erfüllt, arbeitet jemand beispielsweise isoliert und ihm fehlen Kollegen oder hat ein Arbeitnehmer eine Arbeitsaufgabe, die ihn nicht ausfüllt, dann erhöht sich das Risiko ein Burnout zu erleiden aufgrund dieser Unzufriedenheit.

Burnout durch Unzufriedenheit?

Burnout Buch

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Die permanente Unzufriedenheit nagt an einer Person. Während wir kurzzeitigen Stress besser handeln können, zermürbt uns dauernder Stress und permanente Unzufriedenheit.

  • Unzufrieden im Job?
  • Stellen Sie sich folgende Fragen?
  • Gehen Sie gerne zur Arbeit oder graut Ihnen vor jeden Tag?
  • Mögen Sie die Herausforderungen, denen Sie an Ihrem Arbeitsplatz begegnen?
  • Träumen Sie im Grunde von einem anderen Arbeitsplatz?

Wenn Sie sich dabei ertappen, dass Ihr Arbeitsplatz Ihnen mehr Kraft kostet als er gibt, wenn Sie das Gefühl haben, nicht das verwirklichen zu können, was sie möchten oder wenn das Umfeld am Arbeitsplatz nicht stimmt, dann sollten Sie eine Veränderung in Betracht ziehen.

Es muss nicht gleich ein Wechsel der Firma sein. Manchmal kann es ein Arbeitswechsel innerhalb des Unternehmens sein, evtl. ein Tausch der Verantwortlichkeiten mit Kollegen oder ein anderer Aufgabenbereich.

Die Prävention ist das beste Mittel um ein Burnout zu vermeiden.