Grosse Veränderungen mit kleinen Mitteln

Oft ängstigen uns grosse Veränderungen und wir verzichten auf die Verwirklichung unserer Träume. Warum nicht in kleinen Schritten angehen?

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Menschen lieben keine Veränderungen. Um aber Träume zu verwirklichen und Ziele zu erreichen müssen wir etwas tun. Wenn wir dabei nur das grosse vor Augen haben, dann schrecken viele davor zurück. Warum also nicht in kleinen Schritten denken und handeln?

Kampf oder Flucht?

Wie vieles beginnt die Verwirklichung in unseren Gedanken. Das Zurückschrecken vor Grossem resultiert lt. Wissenschaftlern durch ein schlechtes Zusammenspiel verschiedener Gehirnregionen. Unserem Mittelhirn, das zwischen Kampf und Flucht entscheidet, ist die Veränderung zu gross. Es bedeutet, wir können es nicht mit dem Gegner aufnehmen, also flüchten wir.

„Auch eine grosse Reise beginnt mit einem ersten Schritt“ (Laotse)

Das können wir umgehen, indem wir in unserer Vorstellung das Ziel nicht überdimensional darstellen. Wenn wir uns fragen, wie wir im nächsten Jahr 1 Milliarde Franken verdienen, dann wird dies einen maximalen Stress auslösen und uns hemmen. Wenn wir uns aber fragen, was wir tun können um unsere Karriere in Schwung zu bringen und erfolgreich zu werden, dann können wir uns schrittweise diesem Ziel nähern.

Unser Gehirn liebt Fragen, weil es dann nach Lösungen sucht. Vorsicht aber bei der Dimension.

Coaching der kleinen Schritte

Im Coaching der kleinen Schritte wird dieses Konzept verfolgt. Es ist ebenfalls als Kaizen bekannt. In Japan ist es eine Arbeits- aber ebenso Lebensphilosophie, die für jegliche Art der Verbesserung, ob am Arbeitsplatz oder privat genutzt wird.

Statt sprunghafter Verbesserungen können Veränderungen schrittweise umgesetzt werden. Die Anfänge können noch so klein sein, wie eine fünfminütige Atemübung oder zwei Vokabeln lernen pro Tag. Wichtig ist der erste Schritte und mit vielen kleinen  weiteren die Verbesserung erreichen.