Perfekt ins Burnout

Bei der Frage, wer Burnout gefährdet ist, kommen auch die Persönlichkeitsmerkmale ins Spiel. Enden alle Perfektionisten im Burnout?

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Wenn wir von Perfektionisten reden, dann ist es diese Art von Perfektionismus, die bereits ausgeartet ist. Denn an und für sich wollen wir doch etwas gut machen, am Arbeitsplatz im Betrieb oder auch Zuhause. Wir wollen, wenn wir etwas herstellen oder reparieren, dass es gut war und seinen Sinn erfüllt und erfolgreich war. Selbst wenn wir kochen, möchten wir, dass es uns schmeckt.

Es gibt jedoch Menschen, die hier kein Ende sehen, denen die Arbeit nie gut genug ist. Tatsächlich kann vieles verbessert werden, eine Suppe kann noch verfeinert werden und ein Text kann noch so oft korrigiert werden.

Wann aber ist Schluss?

Die Mehrheit der Menschen hat dieses Gefühl, dass es reicht. Für Perfektionisten ist es wie ein Zwang, noch ein bisschen und noch ein bisschen. Sie können nur schlecht loslassen und es ist nie gut genug. Es gibt Autoren, die ihr Buch nie veröffentlicht haben, weil es nie perfekt dafür war, zumindest in ihren Augen.

Wann wird Perfektionismus zur Burnout-Falle?

Zur Burnout-Falle wird Perfektionismus, wenn Zeit- und Leistungsdruck von aussen hinzukommen. Die Arbeit muss in kurzer oder kürzerer Zeit erledigt werden und das belastet, denn sie schaffen ihre perfekte Arbeit nicht mehr in der zu Verfügung stehen Zeit.

Zurück bleiben Müdigkeit und Erschöpfung, die in ihren Augen zu keinen befriedigendes Ergebnis geführt haben. Dies sind Ursachen für ein Burnout, wenn Menschen aus ihrer Arbeit, aus ihrer Leistung oder ihrem Engagement nichts Kraft schöpfendes für sich selbst ziehen und die eingesetzte Kraft scheinbar umsonst war.

Wie schützen sich Perfektionisten vor einen Burnout?

Es ist wichtig zu erkennen, wann es gut genug ist und das Zeit für Entspannung bleibt, dass am Feierabend abgeschalten wird. Bis zu einen gewissen Grad kann eine gewisse Gelassenheit trainiert werden. Aber Vorsicht, auch hier gibt es einen Punkt an dem es dann gut genug ist!