Wenn der Stress den Schlaf raubt

Immer mehr Menschen leiden an Schlafstörungen. Schlafstörungen gehen durch alle Altersschichten. Auf der Suche nach den Gründen klammern wir zuerst körperliche Erkrankungen aus, deren Symptome oftmals auch Schlafstörungen sind. Auch zeitlich bedingte Schlafstörungen, die wieder vergehen, bewältigt man. Was aber, wenn es offensichtlich keine Gründe gibt und man trotzdem schlecht oder gar nicht schläft?

Jeder kennt Schlafstörungen. Man hat Probleme einzuschlafen, wacht in der Nacht oft auf oder bereits im Morgengrauen, bevor der Wecker klingelt und findet keinen Schlaf mehr.

Noch schlimmer, wenn man die ganze Nacht sich von einer Seite zur anderen wälzt und am nächsten Tag einen Acht-Stunden-Arbeitstag absolvieren muss.

Wie kommt man seinen Schlafstörungen auf den Grund?

Burnout BuchKönnen krankheitsbedingte Schlafstörungen ausgeklammert werden, dann könnten auch Hormone die Ursache für Schlafstörungen sein. In Zeiten, in denen sich unser Hormonhaushalt auch durch natürliche Veränderungen wie die Pubertät, Schwangerschaft oder die Wechseljahre verändert, kann es zu Schlafstörungen suchen.

Können andere Faktoren ausgeschaltet werden, dann können in dieser Zeit oftmals milde, pflanzliche Heilmittel, die Symptome mildern.

Auch andere Ursachen, wie eine alte Matratze oder ein unvorteilhaftes Schlafzimmer können Gründe für Schlafprobleme sein. Häufig ist es aber ein alt bekanntes Problem: der Alltagsstress.

Raubt auch Ihnen der Alltagsstress den Schlaf?

Stress schadet und belastet uns in vielerlei Hinsicht. Er kann zu Übergewicht aber auch zu Mangelernährung und auch zu Schlafproblemen führen neben anderen Stress-Symptomen.

Nach einem anstrengenden Tag im Berufsleben oder nach einen anstrengenden Mutter- und Hausfrauentag z. B. gelingt es einen nicht abzuschalten. Oftmals sind es Details, sind es Sorgen und Probleme, die wir mit ins Bett nehmen.

Der Stress des Tages setzt sich in der Nacht fort, wir können nicht einschlafen. Anstatt zur Ruhe zu kommen, kreisen unsere Gedanken.

Lassen Sie den Stress vor ihrer Schlafzimmertüre!

Es sind nicht nur die Forderungen, die andere an uns stellen. Auch die Forderungen, die wir selbst an uns stellen überfordern oftmals unsere Kapazitäten. Der Tag ist vorbei und auch unser Körper ist müde, doch wir finden keinen Schlaf.

Wer darunter leidet, muss lernen abzuschalten, seine nächtlichen Gedankenkreisel zu unterbrechen und seine Probleme vor der Schlafzimmertüre abzustellen.

Schlaftabletten sind keine Lösung?

Es gibt eine Vielzahl von Entspannungstechniken, die es wert sind, ausprobiert zu werden. Sie lassen uns Ruhe finden und verhelfen zu einem besseren Schlaf.

Am anderen Morgen finden wir auch so oft schnellere und bessere Lösungen.

Hüten sollte man sich vor Schlaftabletten. Sie mögen einen zwar helfen einzuschlafen, doch sind sie nicht die Bekämpfung der Schlaflosigkeit.

Zu schnell kann man sich an Schlaftabletten gewöhnen, statt die Ursache der Schlafprobleme zu suchen. Ebenso sollte man Alkohol nicht als Einschlafhilfe verwenden.