Werbeblocker auf dem Vormarsch, ist Inhalte Marketing die Antwort?

Die wenigsten mögen Anzeigen. Für die meisten Web-Nutzer sind  Anzeigen ein notwendiges Übel um freie Inhalte zu konsumieren.  Angesichts dieser kollektiven Abneigung gegen Werbung, ist es nicht verwunderlich, dass Werbeblocker-Software auf dem Vormarsch ist.

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Was ist ein Werbeblocker?

Beim Werbeblocker läuft ein Stück Software in Ihrem Web-Browser, die verhindert, dass Anzeigen auf die Web-Seiten geladen werden. Eine Studie von Adobe und PageFair sagt, dass die Adblock Nutzung 2014 um 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Vor allem bei den 18- bis 29-Jährigen.

Bis jetzt haben sich die Werbeblocker fast ausschliesslich auf Desktop Computer beschränkt – Handy-Browser haben es bis jetzt nicht erlaubt.

Ad-Blocker nun auch auf mobilen Geräten?

Ein Rauschen ging durch die Internet News, nachdem bekannt wurde, dass die nächste Version von Apples iOS9 das Blockieren von Inhalten erlaubt. Auch sind Mobile Provider dabei, AdBlocker in Ihren Netzen zu implementieren. Und seit kurzem gibt es auch für Android Geräte einen Werbeblocker.

Diese neue Entwicklung ist für Werber ziemlich besorgniserregend. Die Werbepreise im mobilen Bereich sind sowieso schon deutlich tiefer als im Desktop Bereich. Als Beispiel, mehr als die Hälfte der New York Times Nutzer lesen die Zeitung auf den mobilen Geräten, aber die Zeitung erwirtschaftet nur gerade mal 10% der gesamten Werbeeinnahmen im  mobilen Bereich.Wenn weitere Nutzer Werbeblocker installieren, werden Firmen Probleme haben, potenzielle Konsumenten zu erreichen.

Ein möglicher Ausweg liegt in gutem Content Marketing?

Der Report von Adobe und PageFair sagt, dass die Nutzer nicht generell gegen Werbung sind, sie wollen einfach nur die Anzeigen in einer weniger aufdringlichen Art und Weise geliefert  bekommen.

Gute Inhalte, ob durch die Beantwortung von brennenden Fragen, unterhaltsames oder News geben den Benutzern etwas, wonach sie suchen.Gute Inhalte bringen nachweislich bessere Ergebnisse als herkömmliche Display Anzeigen. Es ist kein Wunder, dass die Content Marketing Branche schnell wächst.

Einige Marken haben das Inhalte und Bildungsmarketing Konzept eine Stufe höher gehievt und ihre eigenen Hausinternen Medienunternehmen gegründet um die Kunden auf diese Art zu bewerben.

Unter anderem hat Starbucks ein Medienunternehmen ins Leben gerufen, Marriott International gründete ein globales Content Studio, um Inhalte für Film, Fernsehen, digitale und gedruckte Plattformen zu erstellen und auch Red Bull hat erfolgreich sein eigenes Medienunternehmen auf die Beine gestellt.

Die Verwendung von Branded Content (Inhalte die offensichtlich von der Marke oder Firma sind) hat grosse Vorteile. Dieser Inhaltstyp wird nicht von Werbeblockern ausgeschlossen. Und richtig angewendet ergeben gute Inhalte eine treue Kundschaft und eine wachsende Fangemeinde.

Fazit: Mit News, nützlichen und unterhaltsamen Inhalten, bahnen Sie sich einen Weg vorbei an den Werbeblockern in die Zukunft.

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