Was ist ein Kompromiss?

Scheitern oder Teilerfolg? Wie profitieren wir von einem Kompromiss?

amazon.de

Ein Kompromiss war bereits im alten Rom bekannt. Er wurde als der dritte Weg in der Rechtsprechung bezeichnet.

Es war das gemeinsame Versprechen zweier streitender Parteien, sich dem Schiedsspruch einer dritten Person zu beugen. Wer den Kompromiss nicht einhielt, wurde mit einem Bussgeld bestraft.

Ein Kompromiss war damals ein Mittel um Streitigkeiten zu klären, Recht und Ordnung wieder herzustellen. Die dritte Lösung ist auch heute noch bekannt.

Allerdings gibt es heute meist keinen Dritten, sondern die zwei Parteien suchen im besten Fall gemeinsam nach einen dritten Weg, dem Kompromiss.

Wenn wir einen Kompromiss eingehen, dann geben wir ein Stück unseres Zieles auf. Je nachdem wie wichtig es war, schmerzt es. Dennoch bedeutet ein Kompromiss keinesfalls eine Niederlage.

Was ist ein Kompromiss?

Ein Kompromiss ist die Lösung eines Konflikts. Im Idealfall gehört dazu eine offene Kommunikation, indem jeder Partner sagt, was er möchte. Ebenso wichtig ist es, dem Partner zuzuhören, was er zu sagen hat.

Beide Standpunkte sollten jedem Partner klar sein. Nur so kann ein Kompromiss erreicht werden. Hilfreich dazu ist, dass versucht wird, den Standpunkt, die Bedürfnisse oder die Gründe zu verstehen.

Schräge Kompromisse

Indem beide Konfliktparteien zu einem Kompromiss bereit sind, kann er erreicht werden. Ein Kompromiss bedeutet eine lebendige Partnerschaft, indem gemeinsam eine Lösung gesucht wird.

Bei einem Paar kann das bedeuten, dass sie ihre getrennten Wohnungen behalten, weil die Ordnung des einen und das Chaos des anderen auf Dauer einander nur stresst.

Möglich ist das Wünsche wie Reiseziele abgewechselt werden oder mögliche Lösungen zu Versuchen und ausprobiert werden.

In jeden Fall sollte es allen voran eine Lösung für die beiden Parteien sein, unabhängig davon wie schräg es für Aussenstehende klingen mag. Auch das hilft, einen Kompromiss zu finden.