Was macht ein Tiercoach?

Coaching für Zweibeiner ist weit verbreitet. Aber brauchen Pferde, Hunde, Katzen und Meerschweinchen auch einen Coach?

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Das Tiere Emotionen haben, ist kein Geheimnis. Wer selbst Haustiere hat, der weiss es aus eigener Erfahrung und geniesst die Zuneigung.

Doch es kommt auch vor, dass Tiere, ob Hunde, Pferde oder Katzen auch Ängste vor bestimmten Gegenständen wie etwa dem Staubsauger haben. Für manche Herrchen wird der tägliche Gassigang zum Spiessrutenlauf, weil der Hund so aggressiv auf andere Hunde reagiert, zu stark an der Leine zieht oder sich gar losreisst und Jagen geht.

Andere Hunde winseln und quietschen zu oft für den Geschmack des Herrchens oder Frauchen, attackieren Besucher in den eigenen vier Wänden oder holen auch schon einmal ein Schnitzel aus der Pfanne.

Wann brauchen Tiere einen Tiercoach?

Manchmal sind es sichtliche Ängste, die die Tiere haben, manchmal sind es Verhalten, die nichts mehr mit einem normalen Tierverhalten zu tun haben oder Eigenarten, die die Tiere ändern sollen und Herrchen oder Frauchen damit Schwierigkeiten haben.

Hier kommt der Tiercoach ins Spiel.

Wann brauchen Tierbesitzer einen Tiercoach?

Ein Tiercoach richtet im Allgemeinen seinen Blick nicht nur auf das Verhalten der Tiere. Er analysiert zudem die Umgebung, in der das Tier lebt. Besonders wichtig ist hierbei die Beziehung zum Besitzer.

Oftmals haben Besitzer von Tieren mit der Kommunikation Schwierigkeiten. Dem Hund Instruktionen zu gehen oder mit der Katze zu reden, ist nur ein Teil von Kommunikation. Tiere haben ihre eigene nonverbale Sprache.

Im Coaching mit Haustieren und Besitzern dient der Tiercoach oft als Übersetzer der Tiersprache und steht beim Lernen der Tiersprache zur Seite.

Ebenso wichtig ist es für Tierbesitzer, sich mit dem eigenen Verhalten auseinander zu setzen. Oft sind sie erstaunt, wie positiv sich dann die Beziehung zum Haustier verändert.